Darf ich Rotbuschtee in der Schwangerschaft trinken?

Rotbuschtee in der Schwangerschaft© chamillew – stock.adobe.com

In der Schwangerschaft hast du einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, weshalb du viel trinken solltest. Neben Wasser und verdünnten Säften ist Tee sehr zu empfehlen. Einige Teesorten solltest du allerdings nur in Maßen trinken oder auch vermeiden. Wie sieht es mit dem leckeren Rotbuschtee aus?

Die Wirkung von Rotbuschtee

Rotbuschtee ist auch unter Rooibos-Tee bekannt und kommt aus Südafrika. Der aromatische, leicht süßliche Tee wird ausschließlich im Norden der Hauptstadt Kapstadt angebaut. Dem leicht bekömmlichen und milden Rotbuschtee wird eine Reihe von positiven Auswirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Der koffeinfreie Tee liefert wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Kalzium sowie die Spurenelemente Kupfer und Fluor. Er wirkt beruhigend auf die Nerven und gleicht Stress aus. So hilft er wunderbar bei Schlaf- und Entspannungsproblemen. Außerdem unterstützt Rotbuschtee die Verdauung und beruhigt so den Magen-Darm-Bereich.

Rooibos-Tee wird in der Schwangerschaft empfohlen!

Aufgrund des hohen Eisengehalts im Rooibos-Tee ist er in der Schwangerschaft ein sehr beliebtes Getränk. Denn als werdende Mutter hast du einen erhöhten Eisenbedarf, der darauf zurückzuführen ist, dass das heranwachsende Baby als auch die Plazenta Eisen benötigt. Als Schwangere produzierst du bis zu anderthalb Mal mehr Blut, sodass du Eisen für die Herstellung von Hämoglobin benötigst. Außerdem hat der Rotbuschtee eine antibakterielle Wirkung, die Karies, der vor allem in der Schwangerschaft schneller entstehen kann, vorbeugt. Auch gegen die morgendliche Übelkeit hilft der Rooibos-Tee, da er die Magengegend beruhigt.

Das Besondere am Rooibos-Tee ist, dass er ein guter Eisenlieferant ist. Dies ist besonders in der Schwangerschaft von Vorteil, da es wichtig für die Plazenta und dein Baby ist und auch den erhöhten Blutbedarf ausgleicht. Der Rotbuschtee weist viele Antioxidantien auf, die hilfreich bei der Vorbeugung von Krampfadern sind, die in der Schwangerschaft auftreten können. Rotbuschtee kann außerdem die Wirkung des Stresshormons Cortisol dämpfen und für Entspannung und Ruhe sorgen, was in der Schwangerschaft wichtig ist.

Teesorten, die du während der Schwangerschaft vermeiden solltest

Schwarzen und grünen Tee sollest du in der Schwangerschaft vermeiden, da in diesen – wie auch in Kaffee – Koffein enthalten ist. Du solltest jedoch nicht in Panik geraten, falls du diese Teesorten trinken solltest, da mal eine Tasse vom schwarzen oder grünen Tee oder auch Kaffee nicht schlimm ist. Wichtig ist die Koffeinmenge, denn die sollte laut der WHO nicht 200 mg  am Tag überschreiten, das wären etwa zwei Tassen Kaffee oder drei Tassen vom grünen bzw. schwarzen Tee. Auch bei Kräutertees gibt es einige, auf die du verzichten solltest, dazu gehören: Johanniskrauttee (soll dem Kind Schäden zufügen) und Süßholzwurzeltee (beeinträchtigt die Entwicklung deines Kindes).
Einige Tees sollten nicht vor der 37. Schwangerschaftswoche getrunken werden, da sie wehenanregend wirken, d.h. dass sie das Gewebe und die Muskeln im Beckenbereich lockern und die Gebärmuskulatur anregen sollen. Der bekannteste hier ist wohl der Himbeerblättertee. Weitere sind Tees aus Rosmarin, Eisenkraut, Passionsblume, Brombeerblättern, Kreuzkümmel, Salbei, Wermutkraut und Frauenmantel.
Natürlich kennen viele Schwangere auch Wassereinlagerungen. Tees, die entwässernd wirken, solltet ihr jedoch vermeiden. Hierzu zählt der Brennesseltee.

 

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