Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft

Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft© anaumenko – stock.adobe.com

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den Nährstoffen, die Schwangere und Stillende in einem höheren Bedarf zu sich nehmen müssen. Für die Entwicklung des Gehirns deines Babys ist dies von großer Bedeutung.

Wofür sind Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft wichtig?

Diese ungesättigten Fettsäuren sind in allen Körperzellen enthalten und übernehmen besonders im Gehirn wichtige Funktionen. Sie sind Bestandteil der Zellwände und bedeutsam für die Bildung von Nervenzellen.

Wie nehme ich Omega-3-Fettsäuren auf?

Dein Körper kann Omega-3-Fettsäuren nicht von selbst herstellen – daher müssen wir diesen wichtigen Nährstoff durch unsere Nahrung und in unseren Ernährungsplan aufnehmen. Als Schwangere solltest du mindestens zwei Mal die Woche Seefisch. Achte dabei besonders darauf, dass du den Fisch gut durchbratest. Es besteht sonst die Gefahr, dass du dich mit Toxoplasmose ansteckst. Denn dadurch könnten bei deinem Baby schwere Folgeschäden entstehen.

Welche Lebensmittel enthalten Omega-3-Fettsäuren?

Seefisch steht ganz oben auf der Liste der Lebensmittel, die Omega-3-Fettsäuren enthält. Während deiner Schwangerschaft solltest du daher mindestens zwei Mal die Woche Seefisch essen. Lachs ist der beste Lieferant von ungesättigten Fettsäuren. Danach folgen Hering, Sardinien und Makrele. Andere Meeresfrüchte wie Thunfisch, Garnelen oder Muscheln enthalten auch Omega-3-Fettsäuren, jedoch grundsätzlich weniger als Seefische.

Falls dir Fisch nicht schmeckt, gibt es auch Alternativen, die Omega-3-Fettsäuren für deine Schwangerschaft enthalten. So findet man die ungesättigten Fettsäuren in Pflanzenölen. Ganz weit vorne ist Leinöl und auch die Leinsamen, die sehr gute Omega-3-Lieferanten für deine Schwangerschaft sind. Darüber hinaus sind auch Walnussöl, Rapsöl gut. Auch Nüsse enthalten Omega-3-Fettsäuren. Daher kannst du ruhig zu Nüssen und Samen greifen, um denen Bedarf an den ungesättigten Fettsäuren zu decken. Einen besonders hohen Anteil haben Walnüsse – diese haben jedoch auch einen sehr hohen Anteil an Fett.

Bei Gemüse- und Obstsorten kannst du zu Rosenkohl, Spinat, Bohnen und Avocado greifen.

 

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