Mutterschaftsgeld beantragen: Antworten & Tipps

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Wenn du in der Zeit des Mutterschutzes bist, bekommst du dennoch weiterhin Geld. Woher das Geld kommt, wer alles Anspruch darauf hat und mit wie viel Geld du rechnen kannst, erfährst du hier!

Bekommst du Mutterschaftsgeld?

Wenn du fest angestellt bist und gesetzlich versichert bist, dann erhältst du sechs Wochen vor und acht Wochen nach deiner Geburt Mutterschaftsgeld. In dieser Zeit gilt der sogenannte Mutterschutz für dich. Dieser beinhaltet neben dem Mutterschaftsgeld auch bestimmte Verordnungen, die dich und dein Baby schützen sollen. Kündigungsschutz sowie Beschäftigungsverbot sind hierbei die bekanntesten und wichtigsten Verordnungen.

Wo beantragst du Mutterschaftsgeld

Den Antrag auf Mutterschaftsgeld kannst du frühestens sieben Wochen vor dem geplanten Geburtstermin bei deiner Krankenkasse beantragen. Die ärztliche Bescheinigung, die du dafür benötigst, darf frühestens eine Woche vor Beginn deinem Mutterschutz ausgestellt werden. Für weitere Informationen kannst du deine Krankenkasse befragen, um dich mit allen Formalitäten vertraut zu machen.

Wie viel Mutterschaftsgeld bekommst du?

Normalerweise ist dein Mutterschaftsgeld so hoch wie dein Nettolohn der letzten drei Monate. Davon zahlt deine Krankenkasse 13 Euro/Tag, den Rest bezahlt dein Arbeitgeber.

Falls du privat versichert sein solltest, dann bekommst du dein Nettogehalt von deinem Arbeitgeber ohne die 13 Euro/Tag wie bei einer gesetzlichen Versicherung. Du kannst jedoch, wenn du privat versichert bist, einmalig Mutterschaftsgeld im Höhe von 210 Euro bei der Mutterschaftsgeldstelle beim Bundesversicherungsamt in Bonn beantragen.

 

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