Nierenstau in der Schwangerschaft und die Symptome

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Wenn du Nierenstau während deiner Schwangerschaft bekommst, bedeutet das, dass der Abfluss des Urins aus der Harnröhre blockiert wird und sich deshalb zurück in deinen Nieren staut. Die Ursache dafür ist oftmals dein Baby, das auf deine Harnleiter drückt. Daher solltest du dich direkt behandeln lassen, um Schmerzen und eine Gefahr für dein Baby zu vermeiden.

So entsteht ein Nierenstau während deiner Schwangerschaft

Vor allem im dritten Schwangerschaftsdrittel tritt Nierenstau auf, wenn der Fötus anfängt, an Gewicht zuzulegen. Dabei drückt dein Baby gegen deine Harnleiter, sodass diese blockiert wird, der Urin nicht in die Harnblase fließen kann und so zurück in deine Nieren zurückfließt. Dadurch schwellen deine Nieren an und es kommt zum Nierenstau (Hydronephrose).

Welche Symptome treten beim Nierenstau in der Schwangerschaft auf?

Die Symptome reichen von leichten Schmerzen in den Körperseiten bis hin zu starken Schmerzen und Fieber. Ein weiteres Anzeichen ist auch der Schmerz beim Wasserlassen. Solltest du also Probleme beim Wasserlassen haben, unter Schmerzen an der Körperseite sowie Fieber und Müdigkeit leiden, dann solltest du deinen Arzt aufsuchen, um Nierenstau zu verhindern.

Wie kann man Nierenstau in der Schwangerschaft behandeln?

Ob du Nierenstau hast oder nicht, kann mit einigen Untersuchungen herausgefunden werden.

Wie gefährlich ist Nierenstau in der Schwangerschaft?

Wenn man Nierenstau außerhalb der Schwangerschaft nicht behandelt, dann kann er zu einer langfristigen Schädigung deiner Nieren führen. In der Schwangerschaft jedoch ist Nierenstau meist zeitlich begrenzt und bildet sich nach der Geburt wieder problemlos zurück. Du solltest jedoch trotzdem zum Arzt gehen und dich behandeln lassen, damit dein Kind durch die Infektionen durch den Nierenstau nicht gefährdet wird. Eine Infektion kann nämlich deinen Muttermund schwächen und dies kann zu einer Frühgeburt führen.

 

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